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Ein hochwertiges Flyee-Rennrad, dessen Herstellung 2.500 £ kostet

by LiNichole 25 Aug 2026 0 Comments

Das kennen wir alle. Man scrollt durch die neuesten Modelle der namhaften „S-Marken“ oder traditionsreichen italienischen Hersteller und stößt dann auf den Preis: 10.000 £, 12.000 £, manchmal sogar noch mehr. Das reicht aus, um jeden vernünftigen Radfahrer dazu zu bringen, den Helm an den Nagel zu hängen. Das „Traumrad“ – das mit der drahtlosen Schaltung, den „unsichtbaren“ innenverlegten Zügen und den Carbonfelgen mit tiefem Profil – wirkt wie ein Luxus, der den Profis oder den unglaublich Reichen vorbehalten ist.

Dave Noakes’ Budget-Traumprojekt: 5 Erkenntnisse aus dem Zusammenbau eines High-End-Rennrads für unter 2.500 £. Vor kurzem hat er den Bau des Triaero Flyee abgeschlossen – ein Projekt, mit dem er herausfinden wollte, ob er dieses fünfstellige Erlebnis für einen Bruchteil der Kosten nachbilden kann. Indem er die richtigen Komponenten beschaffte und die Arbeit selbst erledigte, gelang ihm schließlich ein absolutes „Monster“ von einem Rad für rund 2.500 £. Es war nicht immer ein Spaziergang, aber die Ergebnisse sprechen für sich. Hier sind fünf Dinge, die Dave gelernt hat, während er seinen Traum mit kleinem Budget verwirklichte.

Spitzenleistung erfordert keinen „Markenaufschlag“ mehr

Seien wir ehrlich: Jahrelang haben Radfahrer einen hohen Preis für das Logo auf dem Unterrohr gezahlt. Doch die Kluft zwischen „Budget“ und „Premium“ schrumpft schneller als ein Windschattenzug. Ein Blick auf Markt-Disruptoren wie Triaero (Rahmen), ICAN (Laufräder) und Wheeltop (Gruppensätze) zeigt: Um ein Fahrrad zu bauen, das alle „professionellen“ Anforderungen erfüllt, muss man eigentlich keinen hohen Aufpreis zahlen.

Kabelführung im Dunkeln: Warum der „integrierte Look“ der Albtraum eines jeden Mechanikers ist

Wenn es in der Welt des DIY-Fahrradbaus einen „Endgegner“ gibt, dann ist es die vollständig interne Kabelführung. Es ist ein fummeliges, frustrierendes Unterfangen, doch als Geheimwaffe erwies sich ein 15-Pfund-Set für die interne Kabelführung von AliExpress. Noch wichtiger: Verwenden Sie Schaumstoffschläuche. Würden bei der Montage keine Schaumstoffschläuche verwendet, würde das Fahrrad bei jedem Aufprall auf einen kleinen Stein klappern wie eine Tüte Murmeln. Daher sorgt das sorgfältige Verlegen der Kabel in Schläuchen für eine „unauffällige und leise“ Fahrt. So entsteht ein Fahrrad, das sich wie ein Präzisionswerkzeug anfühlt und nicht wie ein missglücktes DIY-Projekt.

Komfort statt „Pro“-Leistung: Das Geheimnis der Gravel-Lenker

Der Triaero Flyee ist technisch gesehen ein leichter Kletterrahmen, doch Dave hat die Regeln des traditionellen Rennrad-Handlings gebrochen. Er montierte Lexon-Aero-Lenker – im Grunde auslaufende Gravel-Lenker – und kombinierte sie mit 30-mm-WTB-Reifen.

Puristen mögen die ausladenden Maße von Gravel-Lenkern an einem Rennradrahmen belächeln, doch Dave war nicht auf der Jagd nach trivialen Leistungssteigerungen im Windkanal; sein Ziel waren fünf Stunden Fahrkomfort. Die zusätzliche Breite und die Ausladung sorgten für eine stabilere Plattform und reduzierten die Ermüdung erheblich. Im heutigen Zeitalter der maßgefertigten Rahmen sollte der Rahmen die Rahmengeometrie bestimmen, nicht das „Geschwindigkeitsgefühl“, an das manche Profi-Tourenfahrer glauben.

Die Falle der Kurbelwellenlänge: Wenn „Standard“ nicht mehr Standard ist

Selbst wenn Sie glauben, alle Kompatibilitätstabellen durchgesehen zu haben, kann die Montage in Eigenregie immer wieder unerwartete Herausforderungen mit sich bringen. So kann es beispielsweise bei der Montage vorkommen, dass die Kurbelwelle zunächst zu kurz erscheint – so kurz, dass sie nicht einmal durch den Rahmen passt. Die Lösung liegt jedoch nicht einfach im Austausch der Kurbelgarnitur, sondern in der „Bündigkeit“ der Lager. Durch den Austausch gegen eine SRAM DUB-Tretlagerwelle mit integriertem Lager (das nicht aus dem Gehäuse herausragt) wird ausreichend Spielraum geschaffen, sodass die Wheeltop-Carbon-Kurbelgarnitur perfekt passt.

Profi-Tipp: Bei Verbindungen zwischen Carbon-Komponenten, wie zum Beispiel dem keilförmigen Sattelstützenanschlag am Rahmen, solltest du nicht einfach nur „trocken einpassen“. Du musst Carbon-Fett ordnungsgemäß auftragen, um sicherzustellen, dass alle Teile fest sitzen, ohne sie zu fest anzuziehen – was deinen geliebten Rahmen beschädigen könnte.

Die „Look Good, Feel Fast“-Philosophie: 7,9 kg purer Bling

Es gibt den weit verbreiteten Mythos, dass ein Carbon-Rad, für das man nicht einen fünfstelligen Betrag ausgibt, ein echter Klotz am Bein ist. Das ICAN Triaero Flyee – mit einem Extra-Large-Rahmen – brachte knapp unter 8 kg auf die Waage. Und das trotz 50 mm tiefer ICAN FL Max-Laufräder und 30-mm-Reifen, die nicht gerade als „Leichtbau-Spezifikation“ gelten.

Das „Traumrad“ hat keinen festen Preis – es ist das Ergebnis sorgfältiger Auswahl und handwerklicher Arbeit. Die Herstellung eines Fahrrads mit einem Gewicht von weniger als 8 Kilogramm und einem drahtlosen System kostet 2.500 £.

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